Was ist das Miroverse?
Miroverse ist die Galerie für Community-Vorlagen von Miro. Sie bietet Zugriff auf hochwertige Boards, die von Miro-Creators erstellt wurden. Mit dieser Plattform kannst du über eine einfache Suchfunktion oder durch das Durchsuchen verschiedener Kategorien eine Vielzahl von Workflows, Projekten und Frameworks erkunden.
Was ist eine Miroverse-Vorlage?
Miroverse-Vorlagen sind Lösungen, die von echten Miro-Nutzern entwickelt wurden und deren spezifische Arbeitsstile widerspiegeln. Jede Vorlage – vom persönlichen bis zum professionellen Gebrauch – bietet eine authentische Perspektive und zeigt anhand von Beispielen, wie echte Personen, Unternehmen und Branchenführer Miro für die Zusammenarbeit nutzen.
Weitere Informationen zu den Kriterien für Vorlagen findest du in unserer Checkliste und Richtlinien für die Veröffentlichung im Miroverse.
Was macht eine gute Vorlage aus?
Im Folgenden findest du praktische Tipps, wie du deine Miroverse-Vorlagen nicht nur benutzerfreundlich, sondern auch optisch ansprechend und wirkungsvoll gestalten kannst. In diesen Tipps erfährst du alles von Übersichtlichkeit und Struktur bis hin zu nützlichen und auffälligen Vorlagen.
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Tipp Nr. 1: Einfach zu verstehen und zu verwenden
Beim Erstellen einer Vorlage für das Miroverse ist es wichtig, sicherzustellen, dass sie nutzerfreundlich ist. Das Ziel ist, es anderen leicht zu machen, dein Board zu verstehen und mühelos zu nutzen. „Leicht zu verstehen“ ist nicht gleichbedeutend mit Einfachheit; selbst Nischen- oder komplexe Vorlagen können mit klaren Anweisungen glänzen.
Hier ist eine Checkliste, die dir hilft, die Benutzerfreundlichkeit deines Boards zu verbessern:
- Wähle einen klaren und gut zu findenden Titel: Achte darauf, dass der Titel den Zweck und Einsatzbereich des Boards genau beschreibt. Versetze dich in die Lage der Nutzer – welche Wörter oder Ausdrücke könnten sie verwenden, um nach deinem Workflow oder Framework zu suchen?
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Schreibe eine detaillierte Beschreibung: Deine Miroverse-Beschreibung sollte die folgenden Elemente enthalten…
- Was: Warum du die Vorlage erstellt hast und was du mit ihr erreichen kannst.
- Wer: Bestimme das Zielpublikum, entweder Gruppen oder Einzelpersonen.
- Wann: Beschreibe Szenarien, in denen sich die Vorlage als besonders nützlich erweist.
- Wie: Gib nummerierte, schrittweise Anweisungen und Tipps.
- Füge ein Beispiel hinzu: Füge eine ausgefüllte Version deiner Vorlage hinzu, um ihre Verwendung zu demonstrieren. Lass dich am besten vom Team Canvas von Alex oder von Julias Customer Question Board inspirieren.
- Sorge für Anpassungsfähigkeit: Deine Vorlage sollte einfach zu verwenden und zu personalisieren sein. Werden andere es leicht an ihre Bedürfnisse anpassen können?
- Bitte andere um einen kritischen Blick: Bevor du die Vorlage einreichst, bitte jemanden aus deinem Freundes-, Familien- oder Kollegenkreis, sie zu überprüfen. Wird es ohne deine Hilfe verstanden?
- Füge einen Talktrack hinzu: Wer eine Miroverse-Vorlage öffnet, kann alle deine Talktracks ansehen. Dieses 2- bis 3-minütige Video (empfohlen) kann eine allgemeine Übersicht, ein kurzer Einblick in die einzelnen Prozessschritte oder sogar ein Live-Action-Beispiel sein.
Tipp Nr. 2: Gut strukturierter Aufbau und klarer Informationsfluss
Erstelle dein Board mit einer gut durchdachten Struktur. Ziel ist es, dass Personen verstehen, wie sie sich durch den Workflow bewegen, und leicht auf alle Funktionen zugreifen können.
Verwende die folgende Checkliste, um die Struktur deines Boards zu optimieren:
- Sorge für einen klaren Startpunkt und Ablauf: Stelle sicher, dass es einen eindeutigen Ausgangspunkt und einen logischen Ablauf im gesamten Board gibt. Verwende Zahlen, Pfeile, Rahmen oder andere Orientierungshilfen, um den Verlauf klar und intuitiv darzustellen. Denke daran, dass viele Kulturen Informationen von links nach rechts aufnehmen. Zur Inspiration siehe Red Hat’s Building Team Collaboration und Tini Studio’s Diversity and Inclusion Workshop.
- Orientierungsfunktionen: Binde hilfreiche Elemente wie Notizen ein, um die erwartete Anzahl von Antworten anzuzeigen, Satzanfänge bereitzustellen, um Ideen zu stimulieren, oder ein Beispiel des Endergebnisses zu zeigen.
- Barrierefreiheit: Behalte die Prinzipien des inklusiven Designs im Hinterkopf und nutze die Miro Barrierefreiheitsprüfung, die dein Miro-Board überprüft und Bereiche hervorhebt, die möglicherweise nicht den allgemeinen Barrierefreiheitsstandards entsprechen, und umsetzbare Verbesserungsvorschläge bietet.
- Anpassungsfähigkeit: Entsperre die meisten, wenn nicht sogar alle Elemente deines Boards, sodass Nutzer sie einfach anpassen und nach Bedarf verändern können.
Tipp #3: Nützlich für andere
Beginne mit dem Erstellen einer guten Vorlage, indem du dich fragst: „Ist sie für andere nützlich?“ Wenn sie dir selbst geholfen hat, ist sie wahrscheinlich auch für andere nützlich. Behalte den Endnutzer im Hinterkopf und entwickle eine Vorlage, die den Bedürfnissen eines breiten Publikums gerecht wird. Dein bestehender Backlog von Boards – ob Team-Retro, Workshop-Design oder Kundenprojekt – könnte für andere eine echte Goldmine sein.
Eine großartige Vorlage geht über den persönlichen Gebrauch hinaus und wird zu einer gemeinsamen Ressource, die ihre Wirkung auf ein breites Publikum verstärkt. Wenn du eine Vorlage erstellst, die du noch nie zuvor verwendet hast, ist es sinnvoll, sie vor dem Einreichen zuerst selbst zu testen. Du kannst sie auch im Freundes- oder Kollegenkreis testen, um herauszufinden, ob sie nützlich ist.
Du kannst folgende Fragen stellen, um die Nützlichkeit zu bewerten:
- Stimmt das Endergebnis mit der beabsichtigten Verwendung der Vorlage überein?
- Erfüllt das Endergebnis seinen Zweck und seine Ziele?
- Hast du eventuell Schritte übersehen?
- Sind die Anweisungen klar?
- Ist die Aktivität sinnvoll?
Tipp #4: Achte darauf, dass es entzückend ist
Du musst kein Designprofi sein, um eine attraktive, ansprechende Vorlage zu erstellen. Je attraktiver dein Board jedoch ist, desto mehr wird es von anderen genutzt.
Obwohl der Inhalt selbst höchste Priorität hat, findest du hier ein paar praktische Design-Tipps, mit denen du deine Vorlage hervorheben kannst:
- Arbeiten Sie bei 100 % Zoom und verwenden Sie die Standardgrößen für Notizen, Karten und andere Elemente.
- Sorge für Einheitlichkeit bei der Formatierung, bei Schriftarten und Farbschemata.
- Verwende Farben strategisch. Halte den Hintergrund in unauffälligeren Farben und nutze leuchtende für bearbeitbare Elemente. Nutze Farbtöne, um die Informationshierarchie und -tiefe anzuzeigen.
- Verwende Schriftgrößen, um Wichtigkeit zu vermitteln: größere Schriftarten für entscheidende Elemente und kleinere für weniger bedeutende.
- Achte auf gleichmäßige Abstände zwischen den Elementen, um ein optisch ansprechendes Layout zu erzielen.
- Füge oder verbessere visuelle Elemente mithilfe von Iconfinder, der Wireframes-Bibliothek oder Emojis.
- Wenn du Bilder von Drittanbietern verwendest, wähle hochwertige Archivfotos aus, um insgesamt für mehr Attraktivität zu sorgen.
- Entferne offensichtliche Werbung, Werbeaktionen und Spam. Beschränke die Erwähnung von Affiliate-Links auf die Vorlagenbeschreibung.
- Gib bei Drittinhalten Links zum Quellmaterial an, sofern vorhanden.
- Set a relevant start view und wähle während des Einreichungsprozesses einen ähnlichen Screenshot als Miniaturbild aus. Achte darauf, dass kein Miro-Raster sichtbar ist und Titel entsprechend eingerahmt sind.
- Erstelle so viele Elemente der Vorlage in Miro wie möglich und verwende Text und Formen, um sie interaktiv zu gestalten. Reiche möglichst keine Bilder ein, die von Nutzern nicht bearbeitet werden können.
Denke daran, dass ein sauberes, gut organisiertes Design nicht einfach oder langweilig sein muss – sieh dir Nhi Trans Retrospektive zur Inspiration an.
So lernst du noch mehr über das Erstellen von Vorlagen
Wir haben zahlreiche Ressourcen zur Verfügung, die dir helfen, Vorlagen zu erstellen, die sich abheben.
- In unserem YouTube-Kanal findest du weitere Inspirationen, z. B.:
- Nimm an Kursen der Miro Academy teil, um deine Miro-Fähigkeiten zu verbessern:
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