Wer kann das tun: Alle Nutzer
Welche Preispläne: Alle Preispläne
Welche Plattformen: Browser, Desktop, Mobil
Miro soll von allen genutzt werden können, auch für Menschen mit Behinderungen. Die Nutzer von technischen Hilfsmitteln sollten nahtlos mit allen anderen Nutzern zusammenarbeiten können.
Compliance und Abhilfemaßnahmen
Miro hat sich verpflichtet, regelmäßige Compliance-Audits nach WCAG 2.2 AA durchzuführen und Anpassungen vorzunehmen, um Probleme mit der Barrierefreiheit zu beheben. Dazu gehört auch, dass wir jährlich einen Konformitätsbericht über die Barrierefreiheit (Accessibility Conformance Report) veröffentlichen, der sich an dem Voluntary Product Accessibility Template (VPAT) orientiert, in dem wir unseren Fortschritt und unser Engagement für die Barrierefreiheitsstandards darlegen.
Prävention und Bildung
Die Vermeidung von Barrierefreiheitsproblemen ist entscheidend. Miro integriert Barrierefreiheit in den Produktentwicklungszyklus – einschließlich der Entwurfs-, Entwicklungs- und Testphase. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Ausbildung, dem Training und der Nutzerforschung, um eine inklusive Design-Mentalität zu fördern.
Tastaturnavigation und Unterstützung für technische Hilfsmittel
Miro bietet eine verbesserte Tastaturnavigation, mit der Nutzer effizient durch UI-Elemente und Board-Objekte navigieren können. Dazu gehören lineare, räumliche und hierarchische Navigationsmodi.
Darüber hinaus unterstützt Miro technische Hilfsmittel, indem es Labels, Beschreibungen und Aktionen für Objekte bereitstellt.
Du kannst sowohl nur mit der Tastatur als auch mit technischen Hilfsmitteln wie Bildschirmleseprogrammen und Spracherkennungssoftware Objekte auf einem Miro-Board erstellen, lesen, aktualisieren und löschen.
Tastenkürzel sind verfügbar, um diese und andere Aktionen zu erleichtern. Einzelbuchstaben-Tastenkürzel können deaktiviert werden, um Störungen mit technischen Hilfsmitteln zu vermeiden.
Barrierefreiheitsfunktionen und -innovationen
Prinzip: Barrierefreies Design verbessert das Erlebnis für alle.
- Einstellung „Bewegungen reduzieren”: Nutzer können Animationen einschränken, um Bewegungskrankheit zu reduzieren.
- Hintergrundfarbe des Boards: Nutzer können die Hintergrundfarben des Boards ändern, um die Sichtbarkeit zu verbessern.
- Color-Labels: Die Farben in den Kontextmenüs sind zur leichteren Erkennung beschriftet.
- Befehlspalette: Du kannst auf ein kontextbezogenes VoiceOver-ähnliches Menü zugreifen, um schnell zu navigieren.
- Untertitel für Talktrack: Audio auf Boards mit Untertiteln aufnehmen, um Inklusion zu fördern.
Board-Creator
Prinzip: Miro weiß, dass es zwar möglich ist, für Barrierefreiheit zu sorgen, aber es liegt vor allem an dem Board-Creator oder dem Meeting-Moderator, zugängliche Miro-Boards zu erstellen. Um diesen Prozess zu unterstützen, hat Miro ein paar neue Funktionen entwickelt:
- Alt-Text für Bilder: Gib Alt-Text für Bilder an.
- Barrierefreiheitsprüfung von Miro: Die Barrierefreiheitsprüfung von Miro hilft Nutzern, häufige Probleme wie geringen Textkontrast, fehlenden Alt-Text und unsachgemäße Verwendung von Rahmen zu erkennen und zu beheben. Diese Funktion befindet sich derzeit in der Betaversion.
Miro bietet auch Anleitungen dazu, wie du deine Miro-Boards zugänglicher machen kannst.
Richtlinien für die integrative Zusammenarbeit
Miro hat ein E-Book veröffentlicht, das 10 Prinzipien für eine integrative Zusammenarbeit umreißt. Diese Ressource hilft den Organisatoren von Meetings dabei, barrierefreie und effektive Meetings zu veranstalten.
Fazit
Miro hat sich verpflichtet, kontinuierlich Innovationen zu entwickeln und die Zugänglichkeit der Tools zu verbessern. Miro lädt alle Nutzer ein, diese Funktionen auszuprobieren und Feedback zu geben, um eine noch integrativere Umgebung für die digitale Zusammenarbeit zu schaffen.
Feedback und weitere Informationen
Weitere Informationen findest du auf der Seite zur Barrierefreiheit von Miro unter miro.com/accessibility. Dein Feedback ist wichtig für die Weiterentwicklung der Barrierefreiheit. Daher freuen wir uns über deine Kommentare oder Verbesserungsvorschläge.